← Retour aux articles

Was ist Kollagen und welche Vorteile hat es für unseren Körper?

Qu'est-ce que le collagène et quels en sont les bienfaits pour notre organisme ?

Kollagen wird zunehmend in der ästhetischen Medizin eingesetzt und ist als Hauptbestandteil des Bindegewebes ein fester Bestandteil unseres Körpers. Ihm werden insbesondere Anti-Aging-Wirkungen und Eigenschaften zur Zellregeneration zugeschrieben. Doch was ist wirklich dran? Wie können Sie die Vorteile von Kollagen nutzen? Schauen wir genauer hin!

Definition von Kollagen

Kollagen ist ein Bestandteil unserer Haut, aber auch unserer Knochen, Sehnen, Knorpel und inneren Organe. Es besitzt eine komplexe Triple-Helix-Struktur, die aus Fasern und Fibrillen besteht, welche wiederum aus kleinen organischen Grundbausteinen, den Aminosäuren, zusammengesetzt sind.

Diese Konfiguration verleiht Kollagen eine außergewöhnliche Flexibilität und hohe Anpassungsfähigkeit. Je nach Gewebe können die Kollagenfasern parallel und sehr dicht angeordnet sein oder im Gegenteil eine weniger dichte Struktur aufweisen, beispielsweise bei den inneren Organen.

 

Die Rolle von Kollagen in unserem Körper

Mit einem Wort: Struktur! Das von spezialisierten Zellen, den "Fibroblasten", synthetisierte Kollagen ist DAS Protein für die Struktur schlechthin. Es ist zudem das wichtigste Strukturprotein der extrazellulären Matrix, eines weitläufigen Netzwerks, das unsere Zellen verbindet und schützt. So gewährleistet Kollagen die mechanische Widerstandsfähigkeit, den Zusammenhalt und die Elastizität der meisten unserer Gewebe.

Es ist ein Protein, das an zahlreichen physiologischen Prozessen maßgeblich beteiligt ist.

Warum nimmt die Kollagenproduktion im Körper ab?

Unsere natürliche Produktion von Kollagen nimmt langsam ab – um 1 bis 2 % pro Jahr ab dem 25. Lebensjahr. Die Auslöser sind sowohl intern als auch extern:

  • Interne Faktoren: Die Fibroblasten, die Kollagen produzieren, werden mit zunehmendem Alter weniger aktiv. Die für seinen Abbau verantwortlichen Enzyme hingegen werden im Alter aktiver. 
  • Externe Faktoren: UV-Exposition, oxidativer Stress, Rauchen oder übermäßiger Zuckerkonsum, der die Kollagenfasern schwächt.

Die Folgen? Sie sind zahlreich:

  • Da die Haut zu 28 % aus Proteinen besteht, bleibt ein Kollagenverlust nicht unbemerkt. Die Haut verliert ihre natürliche Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern. Sie wird weniger prall und fahler;
  • Als wichtiges Strukturprotein führt ein Kollagenmangel zu schlaffer Haut;
  • Die Haut verliert an Elastizität und Widerstandskraft, wird empfindlicher und weniger belastbar.

Es ist anerkannt, dass die Hautalterung weitgehend auf äußere Faktoren, also unsere Lebensgewohnheiten, zurückzuführen ist. Das bedeutet, dass Sie dieses Phänomen direkt beeinflussen und verlangsamen können!

Die verschiedenen Kollagentypen

Es soll mehr als 28 Typen geben! Der Großteil des menschlichen Kollagens lässt sich jedoch in 3 Kategorien einteilen:

  • Kollagen Typ I: auch endogenes Kollagen genannt, ist es das am häufigsten vorkommende Kollagen in unserem Körper: Es macht bei allen Wirbeltieren nicht weniger als 90 % des Kollagens aus! Es ist hauptsächlich im Bindegewebe lokalisiert, findet sich aber auch in der Hornhaut, den Zähnen und den inneren Organen.
  • Kollagen Typ II: Als Hauptbestandteil des Knorpels ist es ein echtes Polster, das die Stöße des Alltags aufnimmt und dämpft. Dank dieses Kollagentyps bewegen sich die Gelenke geschmeidig und vor allem schmerzfrei!
  • Kollagen Typ III: Es kommt in der Haut, den Blutgefäßen und den Muskeln vor und wirkt gemeinsam mit Kollagen Typ I als Gerüst! Doch nicht nur das: Es ist auch am Prozess der Wundheilung beteiligt.

Nahrungsquellen für Kollagen

Man kann es nicht oft genug sagen: Gesundheit beginnt auf dem Teller! Aber was kann man essen, um von den Vorteilen von Kollagen zu profitieren?

Tierische Proteine  

  • Die tierischen Nebenbestandteile wie Knochen, Sehnen, Bänder, Haut oder Eimembranen sind besonders reich an Kollagen. Sie können zu Brühe verarbeitet werden;

Pflanzliche Proteine  

  • Zitrusfrüchte, Beeren, rote und grüne Paprika sowie Kreuzblütlergemüse (Brokkoli, Blumenkohl, Kohl) sind reich an Vitamin C, einem Schlüsselnährstoff für die Kollagensynthese ;
  • Weizenkeime, Spargel, Pilze und Hülsenfrüchte sind reich an Prolin. Sesam- und Chiasamen sowie Bohnen enthalten hingegen Glycin.

 

Kollagenpräparate

Die gute Nachricht ist, dass es Nahrungsergänzungsmittel gibt – wahre konzentrierte Nährstoffschätze in einer leicht einzunehmenden Form. Im Fall von Kollagen kann es als Kollagengetränk oder als Meereskollagenpulver eingenommen werden.